Das Drahtsägenverfahren, insbesondere Diamantdrahtsägen, ist eine fortschrittliche Trenntechnologie für höchste Ansprüche in Forschung und Industrie. Durch hohe Schnittqualität, geringe Prozesskräfte und schmale Schnittspalten eignet sich das Drahtsägen besonders für Anwendungen mit hohen Anforderungen an Präzision, Oberflächengüte und die Bearbeitung hochharter Materialien sowie filigraner Bauteile. Derzeit kommt das Drahtsägen vor allem bei der Bearbeitung von Silizium-Wafern zum Einsatz. In anderen Industrien ist das Verfahren aufgrund längerer Prozesszeiten noch wenig verbreitet.

Das Fraunhofer IPA fokussiert sich im Rahmen gezielter Forschung auf die Weiterentwicklung des Drahtsägens und die Erschließung neuer industrieller Anwendungsfelder. Erste Potenzialanalysen belegen den Nutzen beim präzisen Abtrennen von Stützstrukturen im metallischen 3D-Druck sowie beim Auftrennen von Batteriegehäusen. Unsere Forschungsaktivitäten umfassen die Optimierung von Prozessparametern, Materialforschung und die Weiterentwicklung der Maschinen- und Messtechnik für eine produktive, qualitativ hochwertige und flexible Technologie. Die Anwendungen reichen vom Labormaßstab bis zu halbautomatisierten Anlagen in der Serienproduktion.
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